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Jutta Fienemann

Erzählen in zwei Sprachen

Diskursanalytische Untersuchungen von Erzählungen auf Deutsch und Französisch


Was unterscheidet das Erzählen in der Muttersprache von dem in der Fremd- bzw. Zweitsprache? Wie werden Bewertungen beim Erzählen versprachlicht und welche Rolle spielen sie für den Erzähltyp, der zur Darstellung des vergangenen Erlebnisses verwendet wird? Diese und andere Fragen werden in diesem Buch diskutiert. Empirische Grundlage bilden Alltagserzählungen von Franzosen und Deutschen auf Französisch und Deutsch, die als Transkription in Partiturschreibweise dokumentiert und funktional-pragmatisch analysiert werden.

Das Buch eignet sich u.a. gut als Einstieg in die funktional-pragmatische Diskursanalyse, da die begrifflichen Grundlagen dieses handlungstheoretischen Ansatzes in einfacher Form erklärt und praktisch auf die transkribierten Alltagserzählungen in der Mutter- und Fremd- bzw. Zweitsprache angewendet werden. Als grundlegender Ertrag der empirischen Analysen wird eine umfassende "Typologie alltäglichen Erzählens" vorgeschlagen.

English summary

Résumé français

Autoreninfo

Jutta Fienemann studierte Romanistik und Germanistik an der Universität Hamburg. 1986 erstes Staatsexamen, 1993 zweites Staatsexamen. Anschließend war sie als Deutsch- und Französisch-Lehrerin an zwei Gymnasien tätig. Von 1998–2000 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Sprache der Höflichkeit im interkulturellen Kontakt" unter der Leitung von Prof. Jochen Rehbein an der Universität Hamburg. Promotion 1999. Seit 2000 ist sie Studienrätin im Hochschuldienst im Institut für deutsche Sprache und Literatur an der Universität Dortmund. Mit Unterstützung der Universität Hamburg, des DAAD sowie des DFG-Graduiertenkollegs "Mehrsprachigkeit und Sprachkontakte" an der Universität Hamburg verfasste sie die hier für den Druck überarbeitete Dissertation.


2006, Mehrsprachigkeit, Bd. 18, 312 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1576-8

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