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Dietmar Grube

Entwicklung des Rechnens im Grundschulalter

Basale Fertigkeiten, Wissensabruf und Arbeitsgedächtniseinflüsse


Grundlegende Rechenfertigkeiten stellen eine zentrale und ontogenetisch früh erworbene Teilmenge mathematischer Kompetenzen dar. Fünf Studien, die theoretisch und methodisch auf Arbeitsgedächtnisvorstellungen basieren, geben Anlass zur Revision und Spezifikation bisher in der Literatur vertretener Positionen zur Entwicklung von Rechenfertigkeiten in den Grundschuljahren, insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Zählprozeduren bei einfachen Rechenaufgaben ("Zählstrategien"). Bestätigung findet die Annahme, dass die Qualität des einfachen Rechnens im Zahlenraum bis 20 eine wichtige Determinante fortgeschrittener Rechenleistungen darstellt.

Autoreninfo

Dietmar Grube, geboren 1962, studierte Psychologie in Göttingen (Diplom 1990). Nach Lehr- und Forschungstätigkeiten in Göttingen und Dresden ist er seit 1997 am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Universität Göttingen tätig (Promotion 1998; Habilitation 2004). Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie: Arbeitsgedächtnis, Schulische Fertigkeiten und Rhythmusverarbeitung.

Pressestimmen

Wer mehr über die Beteiligung der zentralen Exekutive beim Rechnen oder die Kapazität der phonologischen Schleife im Moment des Rechnens erfahren will, möge sich in dieses Buch vertiefen.
Johanna Mitterhofer in: Forum Schule Heute, 19. Jg., H. 5/2005, S. 45.


2005, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 52, 188 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1572-0

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