Im Rahmen des Bologna-Prozesses und der Diskussionen um EU-weite Mobilität sowie um Flexibilität von Lernmöglichkeiten wird Zertifizierung und damit die Vergleichbarkeit von Aus- und Weiterbildung als ein zentraler Aspekt benannt. Den Zertifikaten kommt die Funktion von "Gelenkstellen" zwischen Bildungs- und Beschäftigungssystem zu. Ein dynamisches Feld, in dem die Übertragbarkeit von Zertifikaten zunehmend verlangt wird, ist die Weiterbildung im IT-Sektor. Inwieweit durch Zertifikate die Möglichkeit gegeben wird, angesichts der zunehmenden Flexibilität zwischen Lern- und Erwerbstätigkeit einerseits und den Bedürfnissen nach beruflicher Identität andererseits Übergänge zwischen lern- und Erwerbsphasen abzusichern, geht der Autor der multiperspektivisch angelegten Untersuchung nach.
AutoreninfoPer Vespermann, Jg. 1971, Dipl.-Päd., Dr. phil. studierte in Flensburg und Hamburg Erziehungswissenschaft. 2001–2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Peter Faulstich an der Universität Hamburg. Zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für international und interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaft – Universität Hamburg. PressestimmenDie Ausführungen geben einen guten Einstieg ins Themenfeld; anregend ist die kritisch-analytische Auseinandersetzung mit dem Stellenwert von Zertifikaten im Kontext lebenslangen Lernens. Empirisch interessant wird es dort, wo sich Vespermann mit den Zertifikaten im IT-Bereich beschäftigt. 2005, 272 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1518-8
|