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Kirsten Schilling

Theater als Double

Verwandlungsprozesse von Mädchen in der Sozialen Gruppenarbeit


Was spielen adoleszente Mädchen im Theater? Welche Geschichten denken sie sich aus? Und wie spiegelt sich darin ihre konkrete Lebensrealität? Dieses Buch ist die Selbstevaluation eines theaterpädagogischen Mädchenprojektes in der Sozialen Gruppenarbeit nach dem neuen Kinder- und Jugendhilfegesetz von 1991. Im Grenzgang zwischen Theaterwissenschaften und qualitativer Sozialforschung entwickelt die Autorin einen innovativen Forschungsweg, der Zusammenhänge zwischen den Verwandlungen der Mädchen in ihrem Theaterspiel und in der Lebensphase der beginnenden Adoleszenz klar hervortreten lässt. Aus der Durcharbeitung der Praxiserfahrung ergeben sich vielfältige Einsichten in das Theaterspiel als Double und in die Phantasie- und Lebenswelten von Mädchen in der beginnenden Adoleszenz.

Autoreninfo

Kirsten Schilling, Dr. phil., geboren 1963 in Bielefeld, studierte Theaterwissenschaften und Italianistik in Erlangen und Berlin (M.A.), Zusatzqualifikation Theaterpädagogin BuT. Langjährige sozialpädagogische Theaterarbeit mit Mädchen in der Berliner Kinder- und Jugendarbeit. Praxisbegleitend Praxisforschung und Doktorandencolloquium an der Universität der Künste Berlin. Lebt und arbeitet derzeit als freie Theaterpädagogin in Berlin.


2005, IHS, Bd. 443, 350 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1516-4

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