Die Lehrerinnen- und Lehrerbildung sieht das Ziel des Praktikums in der Verbindung von Theorie und Praxis. Untersuchungen zeigen jedoch, dass theoretisches Wissen in herkömmlichen Praktika kaum genutzt wird. Um das Praktikum nicht länger auf die Anwendung von Wissen auszurichten, wurde ein neues Konzept für die Zusammenarbeit von Studierenden und Praxislehrpersonen entwickelt. Es basiert auf Donald A. Schöns Idee des reflexiven Praktikums und stellt die Reflexion des Handelns ins Zentrum. Diese Studie untersucht die Wirkung dieses neuen Konzepts. Die vergleichende Felduntersuchung zeigen, dass das reflexive Praktikum die Reflexion und Entwicklung des Handelns stärker fördert als das herkömmliche Praktikum.
AutoreninfoRegula von Felten, Dr. phil.; Ausbildung zur Primarlehrerin; mehrjährige Unterrichtstätigkeit und Tätigkeit als Praxislehrerin; Studium der Pädagogik und Psychologie an der Universität Bern; verschiedene Lehraufträge in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung und Begleitung von Studierenden in Praktika; Assistentin am Institut für Pädagogik und Schulpädagogik der Universität Bern. Pressestimmen R. von Felten bietet ein sorgfältig zu handhabendes Instrument, mit dessen Hilfe die sich einstellenden pädagogischen Arbeitsbedingungen sich systematisch durcharbeiten lassen. Mit Lernen im reflexiven Praktikum strebt Regula von Felten an, zentrale Fragen der Verbindung von Theorie und Praxis in der Lehrerinnen- und Lehrerbildung zu beantworten. [Sie erbringt] einen Nachweis zur Wirksamkeit der realisierten Methode des "reflexiven Praktikums" […] und kann Empfehlungen zur Ausbildung von Praxislehrpersonen und zu Rahmenbedingungen "reflexiver Praktika" folgern. 2005, IHS, Bd. 441, 340 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1511-9
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