In der aktuellen Debatte über die Qualität der Schule wird insbesondere der systematischen Evaluation von Schulen eine systeminnovierende und leistungssteigernde Potenz zugemessen. Diese international vergleichende Studie problematisiert diese Annahme und untersucht am Beispiel des englischen und schwedischen Bildungssystems die qualitätsfördernde Wirkung von Schulevaluation. Die Besonderheit der Arbeit besteht in der Integration einer wissenschaftlich fundierten Analyse der schulischen Evaluationskonzepte und -instrumente und der Untersuchung ihrer praktischen Wirkungen auf systemischer und schulischer Ebene. Aus der vergleichenden Analyse des Datenmaterials und der sechs schulischen Fallstudien werden Diskrepanzen zwischen den Zielen und empirisch nachweisbaren Wirkungen der Evaluation herausgearbeitet und konkrete Vorschläge für die Optimierung schulischer Evaluation auf konzeptioneller und praktischer Ebene entwickelt. AutoreninfoHans-Georg Kotthoff hat nach dem Studium der Anglistik, Erziehungswissenschaft und katholischen Theologie an den Universitäten in Münster und London im Jahre 1993 an der Universität Münster promoviert. Nach mehrjähriger Berufstätigkeit als Lehrer in Schulen in London und Köln war er zwischen 1995 und 2002 wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Erziehungswissenschaft und Sozialwissenschaften der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und hat sich mit der vorliegenden Arbeit habilitiert. 2003, Studien zur International und Interkulturell Vergleichenden Erziehungswissenschaft, Bd. 1, 452 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1302-3
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