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Ulrich Trautwein

Schule und Selbstwert

Entwicklungsverlauf, Bedeutung von Kontextfaktoren und Effekte auf die Verhaltensebene


Wie Jugendliche sich selbst sowie ihre schulischen und sozialen Fähigkeiten beurteilen, ist von hoher pädagogisch-psychologischer Relevanz: Das Selbstbild beeinflusst nicht unwesentlich motivationale und sozio-emotionale Facetten der Persönlichkeit. Diese Arbeit untersucht in sechs Teilstudien die Entwicklung des Selbstkonzepts. Es wird die gegenseitige Beeinflussung einer globalen Selbstsicht (Selbstwertgefühl) und bereichsspezifischer Fähigkeitsüberzeugungen demonstriert, und es wird analysiert, unter welchen Bedingungen globale bzw. bereichsspezifische Selbstkonzepte ein Primat besitzen.

Autoreninfo

Ulrich Trautwein, Jahrgang 1972, studierte Psychologie an der Universität Göttingen und an der University of California. Seit 1999 am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung beschäftigt, liegen seine Forschungsinteressen im Bereich der Selbstkonzeptentwicklung, der Lehr-Lern-Forschung sowie der Schulqualitätsforschung.

Pressestimmen

Die vorliegende wissenschaftliche Abhandlung versucht die Bedeutung des Selbstbildes, auch Selbstkonzept genannt, für den schulischen Alltag transparent zu machen. Neben einem guten Überblick über die historischen Wurzeln der modernen Selbstkonzeptforschung und deren verschiedenen Konzeptionen sind vor allem die empirischen Studien der Arbeit von großem Interesse auch für den Praktiker vor Ort.
Arthur Thömmes in: www.lehrerbibliothek.de vom 02. Juni 2004.


2003, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 36, 270 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1296-5

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