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Gregor Raddatz

Pädagogik im freien Fall

Posttraditionale Didaktik zwischen Negativer Dialektik und De-Konstruktion


Das Netz aus traditionellen Denk- und Handlungsweisen bewahrt uns Pädagogen einerseits vor dem Sturz in die bodenlose Unsicherheit unterrichtlicher Praxis im Zeitalter der Globalisierung. Andererseits verhindert es jedoch einen unverstellten Blick auf den einzelnen Lernenden mit seinen besonderen Interessen und Bedürfnissen. Um seiner individuellen bildungsgeschichtlichen Entfaltung willen, gilt es, dieses Netzwerk traditioneller Theoriebildung dialektisch aufzuschlüsseln und zu de-konstruieren, um von hier aus, gleichsam im freien Fall, die Chancen und Risiken einer posttraditionalen Didaktik gegeneinander abzuwägen.

Autoreninfo

Gregor Raddatz, geb. 1970 in Werne an der Lippe, ist Diplompädagoge und arbeitet bei der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg als Bildungsreferent. An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster war er Mitarbeiter des Projekts "Ethik im Unterricht" und übernahm dort Lehraufträge im Bereich Allgemeiner Pädagogik. Forschungsschwerpunkte sind die bildungstheoretische Relevanz von Kritischer Theorie, Postmoderne, Konstruktivismus und Systemtheorie sowie das Praxisfeld der Außerschulischen Jugendbildung.


2003, Ethik im Unterricht, Bd. 4, 226 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1274-3

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