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Max Matter, Nils Grosch (Hrsg.)

Lied und populäre Kultur/Song and Popular Culture

Jahrbuch des Deutschen Volksliedarchivs Freiburg
46. Jahrgang – 2001


46. Jahrgang – 2001

Das Deutsche Volksliedarchiv (DVA) wurde 1914 von dem Germanisten und Volkskundler Prof. Dr. John Meier (1864–1953) gegründet und ist seit 1953 "freies und selbständiges wissenschaftliches Forschungsinstitut" des Landes Baden-Württemberg. Anlass zur Einrichtung dieses Archivs war im Wesentlichen das Bedürfnis nach einer wissenschaftlichen Gesamtausgabe der deutschen Volkslieder. Von Beginn an fungierte das DVA daher als Zentralstelle für die Sammlung, Dokumentation und Erforschung des deutschsprachigen Volks- und Popularliedes in seinen verschiedenen Erscheinungsformen (einschließlich fremdsprachiger Liedparallelen und der Beziehungen zu Volksmusik und Volkstanz). In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Instituten anderer Länder hat sich das DVA seit Jahren als "Arbeitsstelle für internationale Volksliedforschung" etabliert und betreut in seinem Haus zahlreiche in- und ausländische Besucher.

Aus dem Inhalt
Albrecht Classen: Geld als Thema deutscher Volkslieder des Spätmittelalters und der Frühneuzeit. Mentalitätsgeschichtliche Untersuchung
Dieter Martin: "Sagt, wo sind die Veilchen hin". Zur Entstehungs- und Erfolgsgeschichte von Johann Georg Jacobis "Kunstlied im Volksmund"
Frederick William Dame: Jean-Jacques Rousseau and the Spirit of Romanticism in Amercan Colonial (Folk) Music: Immanence and Influence
Ernst Kiehl: Leben und Singen im 20. Jahrhundert. Die Funktionalität traditioneller Musik in einem Beispiel aus dem Oberharz
Guido Fackler: Lied und Gesang im KZ
Stephan Richter: Unmittelbarkeit und Tiefe. Ein ästhetisches Modell von Frank Sinatras "Everything Happens to Me"
Summaries
Kleine Beiträge
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2002, Lied und populäre Kultur, Bd. 46, 338 Seiten, br., 39,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1235-4

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