Die neuen Medien stellen eine Herausforderung für die Hochschulen dar, die sie durchaus angenommen haben. Ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahre zeigt, dass der Einsatz von Multimedia und Telemedia in Lehr-/Lernszenarien ein großes Potenzial zur Veränderung und Weiterentwicklung der Hochschullehre hat. Neben Aktivitäten in zahlreichen Einzel- und Länderinitiativen wird dies nicht zuletzt durch die Beteiligung von über 500 Institutionen am Förderprogramm "Neue Medien in der Bildung" belegt. Dabei liegt der Schwerpunkt deutlich auf einer Qualitätsverbesserung in der Präsenzlehre. Dies soll erreicht werden durch den Einsatz von virtuellen Komponenten, die von vorlesungsbegleitenden Materialien bis zu komplexen Multimedia-Anwendungen und Kommunikationsszenarien reichen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass der E-Learning-Boom und die Virtualisierung der Lehre zu einer kleinen Renaissance der Hochschuldidaktik geführt haben: Der Fokus vieler Diskussionen um Lehr-/Lernszenarien liegt zunehmend auf methodisch-didaktischen Fragen. PressestimmenIn "Referenzmodelle netzbasierten Lehrens und Lernens" werden konkrete Beispiele einer Anreicherung, Erweiterung und Veränderung der Präsenzlehre durch virtuelle Komponenten vorgestellt. Im Vordergrund stehen medien- und hochschuldidaktische Fragen wie die Verbesserung bisheriger Lehrformen oder der Transfer von Konzepten auf andere Themenbereiche. 2002, Medien in der Wissenschaft, Bd. 19, 246 Seiten, br., 19,80 EUR, ISBN 978-3-8309-1214-9
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