Eine Mordserie schreckt die Münsteraner Bevölkerung auf: An der Promenade werden grausam verstümmelte Leichen gefunden. Sieglinde Züricher von der Mordkommission soll den Fall aufklären, stößt dabei aber zunehmend auf Schwierigkeiten und Widerstände. Rätsel gibt ihr nicht zuletzt der neue Kollege auf: Warum legt er heimlich rote Rosen auf das Grab eines der Mordopfer? Woher kennt er Merkmale der Leiche, die er nie gesehen hat? Kennt er den Mörder? Trotz des Strudels aus Verdächtigungen und Misstrauen versucht Sieglinde Züricher die Wahrheit aufzudecken und bringt sich dabei selbst in große Gefahr … Ursula Meyers vierter Fall mit Sieglinde Züricher überzeugt wieder einmal durch seine vielschichtige und spannungsreiche Handlung. siehe auchEndstation Aasee Ein Münsterkrimi mit Sieglinde Züricherl AutoreninfoUrsula Meyer ist neben Jürgen Kehrer die produktivste und qualitativ beste Verfasserin von Lokalkrimis aus Münster (…). Ihre Romane zeichnen sich durch genaue Ortsbeschreibungen und gute Charakterisierungen aus. Geschickt legt sie mehrere falsche Fährten. Kennzeichen ihrer Romane sind jeweils eine Dienstreise von Sieglinde Züricher (…) und eine literarische Anspielung. PressestimmenDurch den Kunstgriff des Ich-Erzählers ist der Leser dieses Krimis nah wie selten am Geschehen. Die Verdächtigungen und Zweifel der Komissarin werden atmosphärisch dicht und hochspannend dargestellt. Hinzu kommt als spezieller Reiz eine Kulisse, die vielen Münsterländern bekannt oder gar vertraut ist. Meyer beschreibt die westfälische Domstadt so detailliert, dass man auf den Spuren des Romans einen Stadtrundgang machen könnte. Auch dieses Buch enthält die typischen Markenzeichen ihrer Romane: eine Dienstreise – diesmal nur nach Köln – und eine literarische Anspielung, diesmal auf Max Frisch‘ Biedermann und die Brandstifter. 2002, Waxmann Schwarze Serie, 284 Seiten, br., 12,70 EUR, ISBN 978-3-8309-1183-8
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