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Timo Meynhardt

Interkulturelle Differenzen im Selbstkonzept von Managern

Ein Vergleich zwischen China und Großbritannien


Treffen Menschen mit unterschiedlichen Herkunftskulturen aufeinander, erweisen sich kulturelle Prägungen als ein weites Problemfeld. Wird Selbstverständliches in Frage gestellt, dann ist vor allem das Selbstkonzept, das Bild von der eigenen Person, bedroht. Gelungenes "Selbstkonzeptmanagement" ist deshalb eine nicht gering zu schätzende Kompetenz.
Vor diesem Hintergrund wird am Beispiel eines Vergleichs zwischen britischen und chinesischen Führungskräften ein neuartiger Ansatz entwickelt, um mit ökonomisch vertretbarem Aufwand kulturelle Eigenheiten in ihrer Einzigartigkeit zu erfassen. Die Besonderheit der Arbeit besteht in einer Integration von wissenschaftlich fundierter Analyse und praktischer Handhabbarkeit der Methode in interkulturellen Trainings zum Selbstkonzeptmanagement.

Autoreninfo

Timo Meynhardt, geb. 1972, ist Diplompsychologe und als Unternehmensberater bei McKinsey & Company, Inc. in Berlin tätig. Er befasst sich seit Jahren intensiv mit der Erfassung und Beeinflussung von Wertwissen und hat dazu promoviert am Institut für Betriebswirtschaft an der Universität St. Gallen. Seine Dissertation wurde mit dem Werhahnpreis ausgezeichnet. Weitere Forschungsschwerpunkte sind: Selbstkonzepte bei Führungskräften, Entwicklung von Verfahren zur Analyse von Kompetenzbiographien.

Pressestimmen

[D]ie vorliegende Arbeit [liefert] ein ausgezeichnetes Erkenntnismaterial, und zwar für Prozesse, die in jeder Begegnungssituation zwischen zwei Menschen aus unterschiedlichen Kulturen stattfinden. […] Die Ergebnisse dieser Arbeit bieten eine hervorragende Voraussetzung zur Entwicklung darauf aufbauender Trainingskonzepte.
Alexander Thomas in: Zeitschrift für Arbeits- und Organisationspsychologie (2003), 47.3, S. 172f.


2002, 175 Seiten, br., 19,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1182-1

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