Dieses Buch gibt einen Überblick über wichtige lern-lehr-theoretische Ansätze und dokumentiert so markante Punkte in der Entwicklung des lern-lehr-theoretischen Denkens von 1950 bis heute. Die Darstellung der ausgewählten Ansätze – sie reichen vom Berliner Modell (1965) über Operantes Konditionieren (Skinner, 1954), Heinrich Roth (1957), Ausubel (1968), Bruner (1966) und Aebli (1987) bis zu neuesten Ansätzen wie Kognitive Meisterlehre (1989), Verankerte Instruktion (1997), Problemorientierte Lernumgebungen (1999) – ist eingebettet in übergreifende lern-lehr-theoretische Überlegungen. AutoreninfoProf. Dr. Gerald A. Straka lehrt Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt empirische Lehr-Lern-Forschung an der Universität Bremen und leitet die Forschungsgruppe LOS. PressestimmenAus der Forschungsgruppe LOS(=Lernen organisiert selbstgesteuert) gehen wichtige Impulse für die schulische Didaktik aus, die in diesem Band mit traditionellen didaktischen Konzepten verglichen wird. Obwohl spezifisch auf die Schule bezogen, haben diese Lehrtexte auch für den außerschulischen Lernprozess ihre Bedeutung Vorschläge zur Optimierung von Lernformen, -wegen und -verfahren sind Legion und nicht von ungefähr boomt der didaktische Buchmarkt. Angesichts der damit einhergehenden Unübersichtlichkeit ist es zu begrüßen, wenn in diesem Handlungs- und Forschungsfeld seit Jahrzehnten ausgewiesene Autoren gut strukturierte Lehrmaterialen veröffentlichen, wie das Lehrbuch zur "Lern-lehr-theoretischen Didaktik" von Straka/Macke zeigt. Die vorliegende Veröffentlichung enthält 10 "Lehrtexte" über wichtige didaktische Theorien, […] Diese Theorien und Konzepte werden präzise und anschaulich dargestellt. So eignen sich diese "Lehrtexte" m. E. vorzüglich für Seminare zur Lehrerbildung. Es ist erfreulich, dass auch ältere Theorieansätze berücksichtigt werden 2002, Lernen, organisiert und selbstgesteuert, Bd. 3, 234 Seiten, 2. Auflage 2003, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1165-4
|