Gescheiterte Revolutionäre glauben nur allzu gerne, die seit Jahrtausenden andauernde Unterdrückung der Massen habe zur Auslöschung sämtlicher Protestenergien geführt. Diese Arbeit behauptet schlichtweg das Gegenteil. Sie geht davon aus, dass bislang allenfalls in der Privatsphäre geduldeter Eigensinn im Zuge fortschreitender Computertechnologie immer häufiger auch öffentlich gelebt wird und als solcher Rückwirkungen auf die herrschenden Produktionsverhältnisse ausübt. AutoreninfoKaty Teubener arbeitet seit mehreren Jahren in universitären Forschungsprojekten zum Thema 'Kultur und Neue Medien'. Zu Beginn ihrer Hochschultätigkeit widmete sie sich vorrangig der Entwicklung neuer Formen der Präsentation wissenschaftlicher Inhalte in der Phase des Zusammenwachsens von TV und Internet. Später galt ihr besonderes Engagement der Erprobung neuer Lehr- und Lernformen sowie der Planung und Durchführung von Medienkompetenzseminaren für Wissenschaftler(innen). Zur Zeit beschäftigt sich Katy Teubener am Institut für Soziologie der Universität Münster mit dem russischsprachigen Internet. PressestimmenKaty Teubener hat nicht nur ein Buch über den Eigensinn geschrieben, sondern in der Tat ein eigensinniges Buch. […] 2002, IHS, Bd. 392, 258 Seiten, br., 29,80 EUR, ISBN 978-3-8309-1164-7
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