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Matthias Rohs (Hrsg.)

Arbeitsprozessintegriertes Lernen

Neue Ansätze für die berufliche Bildung


Zwischen 70% und 90% des Wissens werden unterschiedlichen Untersuchungen zufolge informell, d.h. an Problemstellungen und ohne Lernintention erworben. Besonders im Umgang mit komplexen Fragestellungen, wie sie zunehmend den beruflichen Alltag prägen, sind die so gesammelten Erfahrungen Grundlage der beruflichen Handlungskompetenz.

Doch was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Kann informelles Lernen und Erfahrungslernen überhaupt unterstützt werden? Welche Potenziale werden diesen Lernformen zugerechnet? Für welche Zielgruppen sind diese Lernformen relevant? In Deutschland gibt es bislang nur wenige Untersuchungen, die versuchen diese Fragen zu beantworten. Erst in jüngster Zeit gewinnt diese Thematik an Bedeutung.

In diesem Buch geben ausgewiesene Experten aus unterschiedlichen Bereichen einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum informellen und erfahrungsgeleiteten Lernen. Neben einführenden Beiträgen, die einen definitorischen Zugang suchen, werden Konzepte und Beispiele für die praktische Umsetzung dargestellt und Möglichkeiten der Zertifizierung erörtert. Damit stellt dieses Buch den "state of the art" informellen und erfahrungsgeleiteten Lernens dar und bietet Wissenschaftlern wie Bildungs- und Personalverantwortlichen die Möglichkeit, die Relevanz dieser Thematik für die eigene Arbeit zu bestimmen.

Pressestimmen

Damit [mit dem Buch] wird ein mehrperspektivischer und aktueller Einblick in das informelle Lernen, seine theoretischen Grundlagen, pädagogische Konzeptionierung und seine Realisierung geliefert. Insbesondere zu dem neuen Weiterbildungssystem, das derzeit für die IT-Berufe aufgebaut wird und für informelles und arbeitsprozessorientiertes Lernen grundlegend ist, bietet der Band wertvolle Orientierungshilfen.
Gabriele Molzberger, in: Grundlgagen der Weiterbilldung, GdWZ, Nr. 4, August 2002, S. 221

Alle Autoren stellen aus unterschiedlichen Perspektiven die Bedeutung informellen und erfahrungsgeleiteten Lernens dar und bieten auf ihre Weise die Möglichkeit, die Relevanz dieser Thematik selbst kennenzulernen, einzuschätzen und auf die eigene Arbeit zu transferieren. […] Die Qualität des Textes zeigt mir auch an, dass ausgewiesene Experten in der Lage sind, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum informellen und erfahrungsgeleiteten Lernen zu liefern. Konzepte und Beispiele zeigen mir zugleich auch die Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Erwünschten an und Möglichkeiten der Zertifizierung. Ich finde hier eine Vielzahl von Aussagen, Ideen und Erfahrungswerten, die gerade in unserer Zeit an Bedeutung gewinnen und im Laufe der Zeit noch von sich reden machen werden.
Dr. Karl.-J. Kluge, Für die erew-BIBLIO-KOM

Insgesamt gibt der vorliegende Band einen guten Einblick in die Vielschichtigkeit der Diskussion um das informelle Lernen und ist in dieser Hinsicht für die Wissenschaft und Praxis gleichermaßen geeignet. Hervorzuheben sind hier vor allem die beiden einführenden Beiträge.
Ruth Hoh in: Erziehungswissenschaftliche Revue 2 (2003)

[…] dieses Buch [stellt] den "state of art" informellen und erfahrungsgeleiteten Lernens dar und bietet Wissenschaftlern wie Bildungs- und Personalverantwortlichen die Möglichkeit, die Relevanz dieser Thematik für die eigene Arbeit zu bestimmen.
In: Schwuchow, Gutmann (Hrsg.): Jahrbuch für Personalentwicklung und Weiterbildung 2004. S. 338.


2002, 182 Seiten, br., 19,80 EUR, ISBN 978-3-8309-1150-0

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