Wie verlaufen Selbststeuerungsprozesse in verschiedenen experimentellen Kontexten? Welche Auswirkungen haben dabei bestimmte Persönlichkeitsdispositionen? Grundlage der Untersuchung ist das parapsychologische Standardparadigma Direkte Mentale Interaktion mit Lebenden Systemen (DMILS), welches anhand der funktionsanalytischen Persönlichkeits-System-Interaktionen-Theorie (PSI-Theorie) von Julius Kuhl exploriert wird. Im Fokus des Interesses stehen neben intrapsychischen Phänomenen wie Stimmungsmanagement und impliziten Kognitionsleistungen auch interpsychische Phänomene, d.h. die 'Regulation' der physiologischen Aktivierung einer anderen, räumlich getrennten Person. Rainer Schneiders Funktionsanalyse zeigt, dass sich kontext- und persönlichkeitsgebundene Selbststeuerungseffekte nur für interpsychische Phänomene finden. Paradoxerweise scheinen diese jedoch über eine Hemmung der Selbststeuerung vermittelt. 2002, IHS, Bd. 388, 232 Seiten, br., 29,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1141-8
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