Die Generation der heute Alten bekommt als eine der ersten die Chance, über einen großen Lebensabschnitt – das "dritte Lebensalter" – frei verfügen zu können. Sie können diesen Zeitabschnitt mit Werten füllen, die der eigenen Lebensqualität, aber auch der Gesellschaft zugute kommen. In diesem Zusammenhang gewinnt das "Studium im Alter" mehr und mehr an Bedeutung. Dabei wurde bislang kaum beachtet, dass eine große Zahl älterer Menschen als sogenannte ordentliche Studierende an den Universitäten eingeschrieben sind. Die Autorin will mit ihrer Arbeit aufmerksam machen auf diese kleine aber interessante Gruppe von älteren Studierenden, die als Grundlage ihres Studiums Lebens- und Berufserfahrung als Impulse in die universitäre Forschungsarbeit mitbringen. Dabei werden besonders folgende Fragen gestellt:
Mit der Beantwortung dieser Fragen stellte sich heraus, dass die Kluft zwischen jüngeren und älteren Studierenden weniger groß ist, als gemeinhin angenommen wird. AutoreninfoIlse Krisam, Dr. phil. Diplom-Pädagogin, gehört selbst zu den "älteren Studierenden". Nach Lehre und Tätigkeit in einer Bank erhielt sie ihre erste pädagogische Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule in Köln und war anschließend viele Jahre im Schuldienst tätig. Im Rentenalter studierte sie Erziehungswissenschaft an den Universitäten Essen und Münster (Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Soziologie). Sie beschäftigt sich auch weiterhin mit den verschiedenen Möglichkeiten des Studierens älterer Menschen als Form des "lebenslangen Lernens". PressestimmenKrisam found that the gap between the young and the elderly is not as big as is generally assumed. Ein Leitfaden […] aus erster Hand. 2002, Studium im Alter, Bd. 7, 368 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1138-8
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