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Ursula Tilk

Lebensbewältigung zwischen Bildungsansprüchen und gesellschaftlicher Anpassung

Zum Verhältnis von Sozialarbeitswissenschaft und Sozialpädagogik


Die hochschulpolitische Auseinandersetzung zwischen Befürwortern einer Sozialarbeitswissenschaft an Fachhochschulen und Kritikern aus den Reihen der universitären Sozialpädagogik berührt grundlegende Fragen einer Wissenschaft von der Sozialen Arbeit. Dieses Buch nimmt seinen Ausgangspunkt in der Darstellung der konkurrierenden Positionen, interpretiert diese jedoch nicht hochschulpolitisch, sondern gegenstandstheoretisch. Die vorgefundenen erkenntnistheoretischen Differenzen verweisen auf eine wissenschaftliche Arbeitsteilung angesichts konfligierender gesellschaftlicher Ansprüche an die Profession Sozialer Arbeit.

Pressestimmen

(…) so ist das Buch für diejenigen, die sich für die Theorieentwicklung der Sozialen Arbeit der letzten fünfzehn Jahre interessieren, (…) eine anregende und lohnende Lektüre. Die Kombination und Rekombination unterschiedlicher theoretischer Argumentationslinien ist gut nachvollziehbar. Die vielfältigen Hinweise auf die Möglichkeiten einer Funktionalisierung des Konzepts der Lebensbewältigung tragen sicherlich zur Weiterentwicklung dieses Konzepts bei. Die abschließenden Vorschläge zu einer bildungsorientierten Sozialen Arbeit stoßen derzeit sicherlich auf offene Ohren.
Hans Gängler in: Erziehungswissenschaftliche Revue 2(2003), Nr. 1. URL: http://www.klinkhardt.de/ewr/83091108.htm

das Buch [ist] als Nachschlagewerk zu sehen, welches in keinem sozialpädaogischen Bücherschrank fehlen sollte.
Simon Möbius in: EXZESS. 2/2003. S. 16.


2001, IHS, Bd. 382, 184 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1108-1

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