Der Leser dieses Buches hat sich als Bürger des vereinten Europas gewiss längst daran gewöhnt, über nationale Grenzen hinweg mobil zu sein. Je leichter Menschen unterschiedlicher Nationalität einander begegnen, je mehr wird es notwendig sein, die unterschiedlichen Formen der Sozialisation und kulturellen Prägung kennen und achten zu lernen. In diesem Sinne handelt dieses Buch von Unterschieden in der politischen Kultur der Niederlande und Deutschlands. De lezer van dit boek is als burger van het verenigde Europa reeds gewend, zich over nationale grenzen te bewegen. Hoe gemakkelijker mensen van verschillende nationaliteit elkaar ontmoeten, hoe meer het noodzakelijk is, zich aan te passen aan elkaars verschillende culturele achtergronden en deze goed te leren kennen en te waarderen. Vanuit deze gedachte richt het boek zich op verschillen in de politieke cultuur van Nederland en Duitsland. Pressestimmen Die von Hein Hoebink verantwortlich gestaltete Wiedergabe der deutsch-niederländischen Arbeitstagung auf Schloß Krickenbeck bannt die Gefahr zahlreicher anderer Symposien: die Gefahr absoluter Folgelosigkeit. "[Das Buch wird] vorschnelle Meinungen zugunsten ausgewogener, auf die Eigenarten des jeweiligen Landes eingehender Urteile abbauen und somit zum gegenseitigen 'Kennenlernen' beitragen können." Bei allen möglichen theoretischen und philosophischen Divergenzen zeigt sich in der Praxis jedoch vor allem in der letzten Zeit eine unleugbare Tendenz zur pragmatischen Konvergenz. Vor allem die historisierenden Beiträge – z.B. der vorzügliche Aufsatz des niederländischen Polizeihistorikers Guus Meershoek – zeigen eine Entwicklung, die sich in dieser Hinsicht nicht leugnen läßt. Zugleich aber ist dieser Band ohne Zweifel ein wichtiges Instrument der Bildung der Verwaltungsdiener der Praxis, die sich auseinanderzusetzen haben mit den historischen und philosophischen Grundlagen ihrer Tätigkeit. 2001, Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas, Bd. 3, 372 Seiten, geb., 39,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1104-3
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