In Optimalklassen sind die von den Schülern erbrachten Leistungen weitestgehend unabhängig von ihrem Sozialstatus. Doch was zeichnet diese Klassen aus? Um diese Frage zu beantworten werden in diesem Band Mehrebenenanalysen zum Leseverständnis von Vierzehnjährigen vorgestellt. Am Beispiel der 1991 im Rahmen der Internationalen Reading Literacy Study der IEA (International Association for the Evaluation of Educational Achievement) erhobenen Daten wird auf Besonderheiten bei der Analyse von hierarchisch strukturierten Daten hingewiesen. Darüber hinaus wird das Einheitsschulsystems der ehemaligen DDR mit dem gegliederten Schulsystems der Bundesrepublik verglichen. AutoreninfoKnut Schwippert, geb. 1965, studierte in Hamburg Lehramt berufliche Schulen / Oberstufe und legte 1993 das Erste Staatsexamen ab. 1998 promovierte er in der Erziehungswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. In den Jahren 1990–2001 war er Senior Researcher bei der "International Association for the Evaluation of Educational Achievement" (IEA) in Hamburg. Von 1999 bis 2000 arbeitete er als wissenschaftlicher Angestellter am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Seit 2001 ist er wissenschaftlicher Assistent im Institut für International und Multikulturell vergleichende Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Pressestimmen[…] ist die Arbeit schon deshalb sehr lesenswert, weil sie einen ausgezeichneten Überblick über die Forschungsliteratur zum Thema "Chancengleichheit" und "Chancenausgleich" bietet und in ihrer methodischen Anlage beispielhaft dafür ist, wie man mit modernen, datenangemessenen statistischen Methoden (wie Hierarchical Linear Modeling) komplexe Fragestellungen angeht. 2002, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 27, 210 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1095-4
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