Die Beziehungen zwischen Kausalitätsüberzeugungen über die Ursachen von Schulerfolg und Schulleistungen werden in zwei Studien an Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe untersucht, wobei in Studie 2 die Entwicklung über ein Schuljahr mit drei Messzeitpunkten abgebildet wird. Es zeigt sich, dass Personen anhand eines Mischverteilungsmodells hinsichtlich der intraindividuellen Struktur ihrer Kausalitätsüberzeugungen unterschieden werden können und dass diese Unterschiede in Mehrebenenanalysen mit der Leistungsentwicklung kovariieren. Dabei zeitigen klar differenzierte Kausalitätsüberzeugungen mit Fokussierung auf Anstrengung als Ursache von Schulerfolg hypothesenkonform die günstigste Leistungsentwicklung. AutoreninfoIngmar Hosenfeld, geb. 1968, studierte Psychologie an der Christian-Albrechst-Universität Kiel. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er zunächst am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. 2000 wechselte er an die Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Seine Forschungsinteressen liegen im Bereich der empirischen Lehr-Lern-Forschung. 2002, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 34, 210 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1073-2
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