Computer werden in Schule und Hochschule vermehrt als Werkzeug und Medium des Lernens eingesetzt. In der bildungspolitischen Diskussion werden Fertigkeiten des Umgangs mit Computern als eine Schlüsselqualifikation für den Wissenserwerb angesehen. Die vorliegende Arbeit verdeutlicht jedoch, dass weibliche Personen Computer weniger intensiv nutzen und weniger positive computerbezogene Einstellungen aufweisen als männliche. In vier verschiedenen Studien wird gezeigt, dass diese Geschlechtsunterschiede in der Computernutzung in Schule und Hochschule anhand eines Erwartung-Wert-Modells erklärt werden können. AutoreninfoOliver Dickhäuser, Jahrgang 1971; Studium an der Universität Bielefeld, dort 1. Staatsprüfung für das Lehramt und Diplom in Psychologie, Promotion 2001 an der Universität Gießen. Seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Hildesheim und Gießen. Arbeitsgebiete in Forschung und Lehre: Geschlechtsunterschiede, Fähigkeitsselbstkonzepte, Leistungsbeurteilung. PressestimmenIn präziser empirischer und theoretischer Arbeit untersucht Oliver Dickhäuser geschlechtsspezifische Computernutzung. (…) Mit einem überzeugenden Forschungsdesign leistet Dickhäuser einen grundlegenden Beitrag zu einer nach wie vor aktuellen Frage. (…) Die vorliegende Untersuchung ist (…) extrem gründlich, untersuchungstechnisch geradezu "wasserdicht" und in ihrer Distanz zu jeglichen Spekulationen und vermuteten Zusammenhängen empirisch überzeugend. (…) Auch an alle jene, die nicht ins Detail gehen wollen, ist mit leicht zugänglichen Zusammenfassungen gedacht worden. 2001, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 26, 166 Seiten, br., 25,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1072-5
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