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Immer wieder wird in der einschlägigen Literatur wie auch in der Öffentlichkeit geäußert, hochbegabte Kinder und Jugendliche seien anders als Gleichaltrige: Einerseits wird vermutet, sie hätten eine stabilere Persönlichkeit. Häufiger aber wird behauptet, sie seien psychosozial schlechter angepasst und emotional labiler als ihre Altersgenossen. AutoreninfoDipl.-Psych. Dr. Inez Freund-Braier, Jahrgang 1966, studierte Psychologie an der Philipps-Universität Marburg. Nach dem Studium arbeitete sie fünf Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Marburger Universität. Seit 2000 ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Universität zu Köln tätig. Ihr wissenschaftliches Hauptinteresse gilt der Diagnostik und Prävention von Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen. Pressestimmen "Die Autorin rückt dem Vorurteil 'zu Leibe' […], hochbegabte Schüler anders 'seien als Gleichaltrige'". […Sie] wies nach, dass sich die ausgemachten Persönlichkeitsunterschiede wahrscheinlich eher auf Leistungsdifferenzen als auf Begabungsunterschiede zurückführen ließen." 2001, Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie, Bd. 25, 196 Seiten, br., vergriffen, ISBN 978-3-8309-1070-1
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