Das Philosophieren mit Kindern und Jugendlichen ist ein in Deutschland bisher so wenig erforschtes wie zentrales pädagogisches Thema, das angesichts der aktuellen Ethik-Debatte große schulische Relevanz für sich beanspruchen kann. Michael Niewiem lässt verschiedene Vertreter der Philosophiegeschichte zu Wort kommen, deren Äußerungen den Anhängern der "Kinderphilosophie" dazu dienen, die kindlichen Fähigkeiten im Bereich des Philosophierens zu belegen. Dabei zeigt sich, dass ein Großteil dieser, die "kinderphilosophischen" Theorien stützenden Einzelaussagen, sobald man sie in ihrem jeweiligen Kontext betrachtet, wenig aussagekräftig für die Möglichkeit des Philosophierens von Kindern sind. PressestimmenSo unterzieht er abschließend Ansatz und Rahmenbedingungen des Faches "Praktische Philosophie" einer kritischen Begutachtung und spart nicht mit praxisbezogenen Vorschlägen, wie mit einfachen Mitteln eine Verbesserung der Unterrichtssituation nach den Maßgaben eines Philosophierens mit Kindern und Jugendlichen sich erreichen ließe. 2001, Ethik im Unterricht, Bd. 1, 186 Seiten, br., 19,50 EUR, ISBN 978-3-8309-1052-7
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