Cover   

Amand Berteloot, Detlev Hellfaier (Hrsg.)

Jacob van Maerlants "Der naturen bloeme" und das Umfeld

Vorläufer – Redaktionen – Rezeptionen


Um 1270 übersetzte Jacob van Maerlant das Liber de natura rerum des Thomas von Cantimpré aus dem Lateinischen ins Niederländische und schuf mit Der naturen bloeme eine der ältesten Naturenzyklopädien in der Volkssprache. Die Handschrift Detmold, Lippische Landesbibliothek Ms. 70 ist die älteste vollständig erhaltene und reich bebilderte Quelle dieses Textes.
Unter dem Titel "Der naturen bloeme und das Umfeld. Vorläufer – Redaktionen – Rezeption" wurde diesem Manuskript am 29. und 30. Oktober 1999 in der Lippischen Landesbibliothek unter Beteiligung deutscher, niederländischer und flämischer Gelehrter ein Kolloquium gewidmet. Der vorliegende Band vereint die Vorträge, die aus diesem Anlass gehalten wurden. Die Autoren befassen sich u.a. mit der Gattung mittelalterliche Enzyklopädie, mit Maerlants lateinischem Quellentext, mit kodikologischen und kunsthistorischen Aspekten der Detmolder Handschrift, mit dem dichterischen Profil Maerlants, mit seinem Mäzen, seinem Wortschatz, seinem Weltbild und seinen Quellen. Der Kolloquiumsband bietet somit einen interessanten Überblick über den aktuellen Stand der interdisziplinären Forschung zum Thema Jacob van Maerlant.

Pressestimmen

De beijdragen zijn in het Nederlands of het Duits geschreven. Om hun toegankelijkheid te vergroten zijn zij voorzien van een samenvatting in de andere taal. Niet minder dan vijftig zwart-wit afbeeldingen en één kleurenillustratie verhogen het plezier waarmee men dit boek ter hand neemt.
Aus: Tijdschrift voor Nederlandse Taal- en Letterkunde. 118/2002. S. 3f.

This Book is an important contribution to the scholarly traditon on Jacob van Maerlant, […] What is included is mostly well worth reading […].
Ray M. Wakefield, University of Minnesota in: Speculum. 4/2003. S. 464ff.

Man kann abschließend feststellen, dass dieses schön herausgegebene Buch ein wichtiger Beitrag zur Erforschung des Werkes von Jacob van Maerlant ist und man darf die Hoffnung aussprechen, dass hiermit auch ein internationales Publikum erreicht wird.
Arend Quak in: Amsterdamer Beiträge zur Älteren Germanistik. Band 58/2003. S. 263ff.

Das Buch ist eine gute Darstellung des Forschungsstandes zu diesem interessanten niederländischen Text.
Hans van Dijk in: Germanistik. Band 44. H.1/2, 2003. S. 258.

Dans l'ensemble, voici un très beau volume, dont l'intérêt dépasse la philologie néerlandaise pour rejoindre l'histoire de la miniature, de l'encyclopédisme, de la littérature en général.
B. Van den Abeele in: Bulletin Codicologique. 1/2007. S. 65.


2001, Niederlande-Studien, Bd. 23, 352 Seiten, 36 Seiten Bildteil, geb., 39,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1034-3

Zurück zur Startseite Homepage des Autors