Eine Reihe von Morden erschüttert das Münster des Jahres 1309. Zeitgleich mit jedem Mord werden ketzerische Anschläge an Kirchentüren entdeckt. Ein gewisser Baphomet verflucht die Stadt. Wer verbirgt sich hinter diesem Namen? Und haben die beiden fremden Kaufleute, die Fürstbischof Konrad von Berg so offen bei sich empfängt, womöglich etwas damit zu tun? Jürgen Kehrer, bekannt für spannende historische Kriminalromane, hat auch diesmal wieder Ereignisse aus der Vergangenheit zu neuem Leben erweckt. In seinem Thriller aus dem 14. Jahrhundert begibt er sich in die Zeit der Tempelritter, die wegen ihrer angeblichen Ausschweifungen in ganz Europa verfolgt wurden. Ebenfalls von Jürgen Kehrer bei Waxmann erschienenTod im Friedenssaal. Eine Kriminalgeschichte aus der Zeit des Westfälischen Friedens AutoreninfoJürgen Kehrer wurde 1956 in Essen geboren und lebt als freiberuflicher Schriftsteller in Münster. Neben zahlreichen Kriminalromanen hat er Bücher zur Kriminalitätsgeschichte Münsters geschrieben. Mit "Der Kaufmann und die Tempelritter" legt er seinen vierten historischen Roman vor. PressestimmenErneut ist es ihm [Jürgen Kehrer] gelungen, auf nur 160 restlos spannenden Seiten einen dramatischen Zeitabschnitt mit Fiktivem zu verbinden. Für Hobbydetektive, die noch nichts von Daumenschrauben oder Streckbank gehört haben, ist dieser Krimi wohl ein Muss. Denn in der getreuen Wiedergabe so mancher historischer Fakten liegt dessen Stärke. Jürgen Kehrers Roman bewegt sich auf sauberrecherchiertem Boden: "Der Kaufmann und die Tempelritter" lässt das Münster des Jahres 1309 historisch korrekt aufleben mit seinen stinkenden Gassen, den engen und zugigen Häusern des einfachen Volkes, aber auch mit der Pracht und dem Luxus des Fürstbischofs, dem ein schneller Sündenbock lieber ist als die sorgfältige Aufklärung der Verbrechen in seiner Stadt. Ein spannendes und glaubhaftes Buch. 2001, Waxmann Schwarze Serie, 160 Seiten, br., 9,90 EUR, ISBN 978-3-8309-1000-8
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