Münster
New York

Nina Jebsen

Als die Menschen gefragt wurden
Eine Propagandaanalyse zu Volksabstimmungen in Europa nach dem Ersten Weltkrieg

Als Folge des Ersten Weltkriegs und den daraus resultierenden Friedens­verträgen war die Bevölkerung von fünf Grenzgebieten, die bisher von mindestens zwei Nationalstaaten beansprucht wurden, dazu aufgerufen, ihre national-territoriale Zugehörigkeit durch Volksabstimmungen selbst festzulegen. In dieser Arbeit wird erstmals eine vergleichende Zusammenschau von Bildpropagandamaterial aus den Abstimmungsregionen durchgeführt. Das Quellenmaterial, bestehend aus Plakaten, Postkarten, Notgeldscheinen, Illustrationen und Briefmarken, wird dabei einander gegenübergestellt und vergleichend hinsichtlich der Fragestellung analysiert, wie in bildlicher Propaganda nationale Identität konstruiert wurde.

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