Münster
New York

Monika Waldis

Interesse an Mathematik

Zum Einfluss des Unterrichts auf das Interesse von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I

2012, Empirische Erziehungswissenschaft, Band 34, 358 Seiten, broschiert, 34,90 €, ISBN 978-3-8309-2617-7




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Inhalt

In welchem Masse sind Jugendliche an Mathematik interessiert? Welche Merkmale unterrichtlicher Lernbedingungen sind für die Entwicklung und Aufrechterhaltung des Mathematikinteresses bei Schülerinnen und Schülern gegen Ende der obligatorischen Schulzeit bedeutungsvoll? Inwiefern wird die Entwicklung der emotions- und wertbezogenen Komponente des Mathematikinteresses durch je unterschiedliche Merkmale des Unterrichtskontextes beeinflusst? Die vorliegende Studie untersucht Ausprägungen, Bedingungen und Wirkungen von Interesse im schweizerischen Mathematikunterricht der Sekundarstufe I. Sie basiert auf der Untersuchung eines für die mehrsprachige Schweiz repräsentativen Datensatzes, der im Rahmen der internationalen und nationalen TIMSS-Videostudie erhoben wurde. Es wurde ein mehrperspektivischer Zugang mit Schülerdaten, Lehrerdaten und Videodaten gewählt. Die Ergebnisse der quantitativen Analysen belegen unterschiedliche Ausprägungen in der emotionalen Interessenvalenz (Mathematik macht mir Spass) und der wertbezogenen Interessenvalenz (Mathematik ist wichtig für mich). Während eine Vielzahl von Unterrichts­merkmalen in Zusammenhang mit dem Spass und der Freude an Mathematik stehen, erweisen sich für die Ausprägung des persönlichen Wertbezugs objektive Standards der Klassenführung und der kognitiven Aktivierung als bedeutsam. Die Untersuchung unterrichtlicher Inszenierungsformen weist darüber hinaus auf kurz- und längerfristige Wirkungen der Unterrichtsgestaltung auf die Aufrechterhaltung von Interesse hin.

Ein aktuelles Buch zur empirischen Interessenforschung für alle, die sich mit Ausprägungen, Bedingungen und Wirkungen von Interesse in schulischen Kontexten befassen.

Autoreninfo

Monika Waldis studierte Erziehungswissenschaft mit Vertiefung in Pädagogischer Psychologie an der Universität Zürich und promovierte 2009 an der selbigen Institution. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Zürich war sie in der Durchführung der TIMSS-Videostudie involviert, die die international vergleichende Untersuchung von Unterrichtsprozessen und Unterrichtsqualität in sieben Ländern zum Ziel hatte. Sie ist derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz und an der Universität Fribourg tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die videobasierte Unterrichtsforschung sowie die Professionalisierung von Lehrpersonen.

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