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Wolfgang Beywl, Hanne Bestvater, Verena Friedrich

Selbstevaluation in der Lehre

Ein Wegweiser für sichtbares Lernen und besseres Lehren

2011, 208 pages, broschiert, 29,90 €, ISBN 978-3-8309-2577-4




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content

Lehrende wollen ihre Veranstaltungen so durchführen, dass die Studierenden aktiv und erfolgreich lernen. Und sie wollen sich vergewissern, in welchem Maß sie ihre Lehrziele erreichen. Sie benötigen eine schlüssige didaktische Planung und ein vielfältiges Repertoire an Unterrichtsmethoden sowie begleitenden Datenerhebungen: zum eigenen Lehrhandeln, zur Selbststeuerung des Lernens und zu den Lernresultaten.

Dieses Buch weist einen Weg, wie die Doppelaufgabe der Selbstevaluation „Unterrichten und Evaluieren“ zielgerichtet und entspannt bearbeitet werden kann. Es vermittelt Methoden, wie das evaluative Untersuchen in die Lehrpraxis integriert werden kann, um die eigene Professionalität weiter zu entwickeln und die Qualität der Lehre zu dokumentieren. Das Buch unterstützt Lehrende beim Lösen ihrer didaktischen Probleme und bei der Erweiterung ihrer Unterrichtskompetenz. Es bietet dafür Planungshilfen, Checklisten und Erhebungsinstrumente sowie Praxisbeispiele.

Dieses Buch richtet sich an Lehrende aller Disziplinen und Fächer auch ohne didaktische oder forschungsmethodische Spezialisierung. Auf wissenschaftlicher Grundlage führt das Buch in die Praxis der Selbstevaluation ein.

Zielgruppen
Hauptberuflich Lehrende an Universitäten, Fachhochschulen, pädagogischen Hochschulen, Berufsakademien, höheren Fachschulen, anderen tertiären Bildungseinrichtungen, Weiterbildungseinrichtungen und weiterführenden Schulen; Lehrbeauftragte sowie Studierende der Erziehungswissenschaften.

Einleitung als PDF-Datei

press

Das [...] Buch stellt eine praktische Anleitung zur Durchführung von Selbstevaluation in der Lehre dar. [...] Es besticht insbesondere dadurch, dass an den unterschiedlichsten Stellen ganz praktische Methoden, Übungen und Erhebungsinstrumente der Selbstevaluation auf einem so detaillierten Niveau beschrieben werden, dass sie anhand dieser konkreten Anleitungen ausprobiert bzw. umgesetzt werden können.

Petra Wagner auf: socialnet.de


Das Buch setzt mit diesem Ansatz einen interessanten Kontrapunkt zu den verbreiteten Fremdevaluationen, die aktuell in der Hochschullehre eingesetzt werden.

Marianne Merkt im dghd-Newsletter, 4. 2011.


Das Lehrwerk gibt im besten Sinne „handwerkliche“ Unterstützung für Planung und Durchführung von Selbstevaluationen. Die Autor(inn)en legen Wert auf praxisnahe, erprobte Anregungen. Dennoch handelt es sich nicht um eine der gefürchteten Rezepturen für reines Anwendungshandeln. [...] Zahlreiche Praxisbeispiele verdeutlichen dem Evaluations-Unerfahrenen sowohl die Vorgehensweise als auch die Nützlichkeit der Selbstevaluation.

Hildegard Müller-Kohlenberg in: Zeitschrift für Evaluation, 1. 2012.


Das […] Buch zur Selbstevaluation der Lehre zeigt Wege auf, wie Lehrende […] Hindernisse aus dem Weg räumen können: Da die Lehrenden bei Umsetzung des vorgeschlagenen Konzepts ihre Lehrplanung mit der Planung einer Evaluation verschränken und so jeweils ihre eigene, speziell auf das eigene Erkenntnisinteresse zugeschnittene Evaluation konzipieren und durchführen, werden Daten gesammelt, die sich direkt auf die eigenen irritierenden Erfahrungen beziehen.

Eva Arnold in einem Referat zur Buchvernissage am 26. Januar 2012 unter Fachhochschule Nordwestschweiz, Pädagogische Hochschule, Institut Weiterbildung und Beratung


Das Buch [...] greift eine wichtige Komponente in der Feedback-, Reflexions- und Evaluationskultur an Hochschulen auf und lässt sich gut auf die gesamte Weiterbildungslandschaft übertragen. [...] Insgesamt handelt es sich um eine lohnende Lektüre für alle Personen, die etwas darüber herausfinden wollen, wie ihre Lehrtätigkeit ankommt und wie sich für die Zukunft Weiterbildung und Hochschullehre gewinnbringend weiterentwickeln können.

Markus Weil in: education permanente, H. 2. 2012.


Das Handbuch nimmt für sich in Anspruch, Wegweiser zu sein für eine zielführende, unkomplizierte und damit praxistaugliche Verbindung von Lehrhandeln und Selbstevaluation. Diesem Anspruch wird das Werk [...]. An Konkretheit gewinnt das Handbuch, indem es Beispiele für didaktisch herausfordernde Situationen wie auch für evaluationsinstrumente aufzeigt, die in realen Lehrsituationen erprobt worden sind. Eine besondere Stärke des Buchs ist zudem ein gewisser Realismus, der auch auf die Grenzen möglicher methodischer Vorgehensweisen hinweist und damit den besonderen Charakter von Selbstevaluationen unterstreicht. Es gelingt dem Autorenteam, die Anforderungen an Praxisnähe und Umsetzbarkeit mit denjenigen an die Darstellung der Grundlagen von Wissenschaft und Profession zu verbinden. [...] Es befähigt mit der konsequenten Betonung der Zusammenhänge zwischen beiden Handlungssträngen [Unterrichten und Evaluieren] interessierte Lehrende, Selbstevaluation zur Weiterentwicklung der eigenen Lehre zu nutzen. Die Praxis an den Bildungsinstitutionen wird zeigen, wie rasch sich diese Möglichkeit weiter durchsetzt. Der Wegweiser ist gestellt, den Weg müssen die Lehrenden selber in Angriff nehmen.

Andreas Brunner in: LEGES, 2/2012.


Für den Einstieg ist das Buch bestens geeignet, für „alte Hasen“ im Metier bietet es vielleicht im Kapitel zu den weiteren Erhebungsmethoden den ein oder anderen neuen Impuls.

Frederic Fredersdorf auf: soziales_kapital.at


Als besonders innovatives Merkmal, das das Buch von anderen Einführungen in die Selbstevaluation abhebt, ist der Grundgedanke der engen Integration und Verflechtung von Lehre und Evaluation hervorzuheben. Er ist hier so stringent umgesetzt worden, dass das Buch sich in Teilen fast als hochschuldidaktische Einführung lesen lässt, etwa wenn es um die Formulierung von Lernzielen geht. Auch die Sammlung „konvivialer“ Erhebungsinstrumente stellt aus diesem Grund einen besonderen Mehrwert auch aus didaktischer Perspektive dar. Insgesamt gelingt den Autoren also die Umsetzung ihrer Grundphilosophie der Verschränkung von Didaktik und Evaluation in einem solchen Maße, dass man sich nach der Lektüre gut auch eine vollständig integrierte Darstellung vorstellen kann, die Evaluations- und didaktische Zielsetzungen mit dem gleichen Vollständigkeitsanspruch verfolgt. Ein erster Schritt für eine solche Synthese liegt nun mit diesem vollauf lesenswerten Band vor.

Jan Hense, in: Weiterbildung, H. 5/2012.


Verlängert man die Erkenntnisse aus diesem „Wegweiser“, dann können das Instrumentarium und die Konzepte der Evaluation die Wahrnehmungskompetenz des Lehrenden fördern und seine Diagnosefähigkeit bereichern. Damit besitzt das Buch zur „Bewertung“ der Lehre eine „Mehrwert“, es liegt am Leser, diesen Nutzen zu entdecken [...]

Hans-Werner Kuhn in: Zeitschrift für didaktik der gesellschaftswissenschaften, 2/2012


Die Kapitel lesen sich relativ selbständig voneinander [...] Große Stärken zeigt das Buch mit seinen im Praxisteil ausgiebig dargestellten Beispielfällen und den vielen Checklisten, Handreichungen und Methodenvorschlägen, mit denen Lehrenden nicht nur im Kontext der Selbstevaluation, sondern auch in alltäglichen Unterrichtsplannungs- und Lehrsituationen einige Handlungsoptionen aufgezeigt werden.

Nadine Menzel in: HDS Journal, 1/2013


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