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Inhalt
Der Band stellt Einzeluntersuchungen zu einem Phänomen vor, das gegenwärtig Gesellschaften immer stärker prägt: Mehrsprachigkeit. Diese ist für Nationalstaaten mit ihrem kanonischen Konzept der Einsprachigkeit eine Herausforderung, die durch die politischen Übergänge zu transnationalen Einheiten ("Europa") vergrößert wird. Neue Modelle werden – oft zaghaft und von der Politik kaum wahrgenommen – in den sprachlichen Interaktionen selbst entwickelt. Die verschiedenen Beiträge beschreiben solche Modelle und Erfahrungen, ihre Probleme und ihre Chancen.
Pressestimmen
durchweg anregende Arbeiten
Horst Sitta in: Germanistik. 48, 2007.
Aus dem Inhalt
Kurt Braunmüller: Vorbild Skandinavien? Zur Relevanz der rezeptiven Mehrsprachigkeit in Europa
Antonie Hornung: Erschwerte Mehrsprachigkeit. Fallvignette über den Schriftspracherwerb von Migrantenkindern in diglossischem Umfeld
Dorothea Spaniel: Der Beitrag bilingualer Schulen zur Herausbildung einer europäischen Identität
Sevgi Dereli: Germanismen und Sprachmischung in der Institution
Sinichi Kameyama: Verständnissicherung in Diskursen zwischen Muttersprachlern und Nichtmuttersprachlern
Christiane Hohenstein: Sind Handlungsmuster mehrsprachig?
