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Inhalt
Obwohl der organisierte Amateurfußball eines der populärsten Sozialphänomene unserer Gesellschaft ist, liegen wissenschaftliche Erkenntnisse über Praxis und Akteure dieser Alltagskultur bislang nur in Ansätzen vor. Diese Arbeit richtet den Fokus auf die soziale Verankerung der Fußballkarrieren von Seniorenspielern, in deren Lebensführung das Fußballhobby als identitätsstiftendes Element eine bedeutende Rolle spielt. Dabei werden auf Basis einer empirischen Analyse Zusammenhänge zwischen den Sozialisationsbedingungen, dem sozialen Hintergrund sowie dem Lebensstil der Spieler auf der einen und dem sportlichen Leistungsniveau auf der anderen Seite aufgedeckt. Daran anknüpfend lassen sich jeweils bestimmte Sozialtypen und Karrieremuster auf unterschiedlichen Leistungsebenen des Amateurfußballs verorten und einige Mythen um die Sozialfigur des Fußballers einer kritischen Prüfung unterziehen.
Autoreninfo
Guido Kellermann studierte von 1995 bis 2000 Sportwissenschaft, Soziologie und Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach dem Magisterabschluss war er dort bis 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Sportkultur und Weiterbildung, von 2002 bis 2004 im Institut für Sportwissenschaft. Er legte 2006 in den Fächern Sportwissenschaft und Soziologie seine Promotion ab und ist heute freiberuflich als Sozialwissenschafter tätig.
Pressestimmen
Guido Kellermanns Buch [stellt] ein wichtiges Grundlagenwerk dar. [...] Kellermann gewint in seinen Analysen tiefe Einblicke in die Welt des Amateurfußballs, und hat mit seinem Werk einen wichtigen Baustein für die Forschung im Bereich des Fußballs geschaffen.
Claudia Wagner in: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde. 2008.
