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Inhalt
In diesem Band, der aus einer Tagung am Tübinger Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters im Juni 2000 hervorgegangen ist, werden in grundsätzlicher und exemplarischer Form die Möglichkeiten einer Rekonstruktion der Bedeutungsdimension archäologischer Funde diskutiert. Neben Archäologen aus unterschiedlichen Fachtraditionen kommen auch Ethnologen, Historiker, Geographen und Soziologen zu Wort. Das Buch markiert insgesamt einen deutlichen Schritt in Richtung auf eine stärker kulturtheoretisch informierte und orientierte Archäologie.
Autoreninfo
Christoph Kümmel studierte Ur- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Geologie in Marburg, Tübingen und London und promovierte an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (2007). Er nahm – zum Teil in leitender Position – an zahlreichen Ausgrabungen im In- und Ausland teil und war in mehreren Großprojekten (Syrien, Türkei) für die Datenverarbeitung verantwortlich. Seine Interessenschwerpunkte umfassen Methoden und Theorien der Archäologie, gesellschaftliche Entwicklung früher Gesellschaften, Gräberarchäologie und Informationsmanagement.
Pressestimmen
Insgesamt ist der Band, wie auch alle anderen der Tübinger Reihe, all jenen anzuempfehlen, die nach einem über eine weitgehend um "Objektivität" bemühten darstellenden und historisierenden Forschung hinausgehenden Ansatz suchen.
D. Gronenborn in: MOMO. 54/2.
