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Inhalt
Unerwünschte Konsequenzen und hohe Kosten der wissenschaftlichen Forschung lassen den Ruf nach ihrer gesellschaftlichen Kontrolle und Steuerung lauter werden. Aber ist eine externe Steuerung der menschlichen Erkenntnispraxis überhaupt möglich oder sind Wissenschaftsentwicklung und Erkenntnisfortschritt autonome Prozesse, d. h. unabhängig von sozialen Einflüssen? Es geht insbesondere um eine genauere Bestimmung des Beitrags der Wissenschaftssoziologie zur Erklärung der Wissenschaftsentwicklung und des Erkenntnisfortschritts.
